3D-Röntgen beim Zahnarzt: Was ist das?

02.02. 2014

Die dentale Technik verfeinert die zahnmedizinischen Möglichkeiten immer mehr – nicht nur im Bereich der Behandlung, sondern auch auf dem Feld der Diagnostik.

Die 3D-Röntgenanalyse ist für den Zahnarzt enorm arbeitsintensiv – sowohl medizinisch als auch bürokratisch – und bedeutet für die Patienten eine etwas höhere Strahlenbelastung. Sie ist aber ein wichtiges Instrument in der Diagnostik und Planung geworden und bietet dem Patienten und dem Zahnazt insbesondere bei invasiven Verfahren wie der Implantologie viele Vorteile.


„Manchmal kann ein Zahnarzt nur auf diesem Weg sicher erkennen, wie viel Knochen tatsächlich noch vorhanden ist, der das Implantat aufnehmen und biologisch stabil stützen soll“, sagt Prof. Dr. Germán Gómez-Román, Pressesprecher der Deutschen Gesellschaft für Implantologie/DGI. Die Daten, die ein solches 3D-Bild übermittelt, zeigen auch, ob eventuell Knochenaufbaumaßnahmen im Vorfeld notwendig sind.

Auch die für den späteren Zahnersatz ideale Positionierung der Implantate lassen sich dabei errechnen. „Je besser die implantologisch tätigen Zahnärzte wissen, was sie in der Behandlungsregion erwartet, um so eher können sie abschätzen, ob auch minimalinvasive Verfahren einsetzbar sind.“