Kieferorthopädie

Kieferorthopädische Behandlung in unserer Praxis

Im Normalfall haben unsere Zähne genug Platz und stehen ohne Lücken in der Reihe. Häufig werden aber Missverhältnisse zwischen Zahn- und Kiefergröße festgestellt.

Bei der kieferorthopädischen Behandlung (Zahnregulierung) geht es oft darum, bestimmte Kieferteile im Wachstum anzuregen bzw. zu hemmen.Manch vermeintlich leichte Behandlung kann sich im Verlauf als sehr schwierig entpuppen.

Diagnosewerkzeuge der KFO…

sind in erster Linie das Gibsmodell und verschiedene Röntgenaufnahmen (Orthopantogramm: zur Überprüfung der Zahnstruktur). Der Kieferorthopäde kann daraus durchaus Prognosen über das Wachstum und das Ergebnis der geplanten Behandlung machen.

Wenn der Kiefer zu wenig Platz bietet, beginnt die Behandlung mit einer Extraktion. Hier auf dem Bild handelt es sich um einen im Knochen retinierten Zahn, der dann durch einen Seitenzugang entfernt wird.

Behandlung

Bei der Behandlung unterscheiden wir zwischen „festen“ Spangen (Multiband) und „herausnehmbaren“ Spangen. Schiebung der Zähne im Knochen nicht möglich. Behandlungen mit dem Multiband sind technich zwar aufwendiger, führen aber schneller zum Erfolg und sind im Ergebnis präziser bestimmbar. Zum Verschieben aller Zähne des Oberkiefers nach hinten benötigt man Außenspangen (Headgar). Es genügt oft, diese zu Hause zu tragen. Festsitzende Behandlungsgeräte sind jedoch keineswegs die bequemere Alternative oder hilfreich gegen mangelnde Motivation.

Behandlungserfolg

Der Behandlungserfolg ist oft von zusätzlichen Gummizügen oder der Außenspange abhängig. Und ohne eine ausgibige Mundhygiene ist eine kieferorthopädische Behandlung undenkbar!! Auch bei erfolgreicher Behandlung können Zähne die Tendenz haben, an ihre alte Position zurückzukehren – vorzugsweise bei Erwachsenen.
Um den Behandlungserfolg zu sichern muß ein sogenannter „Retainer“ getragen werden.Außerdem ist es bei der kieferorthopädischen Behandlung sehr hilfreich, wenn Kinder eine Eigenverantwortung entwickeln.

Die Eltern sollten dazu neben dem gemeinsamen Beratungstermin beim Kieferorthopäden ihre Kinder auch einmal allein mit dem Zahnarzt sprechen lassen.